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Kindertagespflege Dresden

Mein Selbstverständnis

Ich verstehe meine Kindertagespflege als eine individuelle und liebevolle Alternative zur Kinderkrippe. In meiner familiären Umgebung kann ich besonders aufmerksam auf die einzigartigen Bedürfnisse und das jeweilige Entwicklungsstadium jedes Kindes eingehen. Bei mir soll jedes Kind Geborgenheit, Vertrauen und Freude erleben – an einem Ort, an dem es sich sicher fühlt, erste Erfahrungen sammelt und die Welt in seinem eigenen Tempo entdecken kann.

Schon vor dem eigentlichen Betreuungsbeginn lade ich jedes neue Küken herzlich ein, an meiner wöchentlichen Krabbelgruppe (montags vormittags) teilzunehmen. So hat Ihr Kind die Gelegenheit, mich, die anderen Kinder und die neue Umgebung ganz entspannt kennenzulernen.

Der Einstieg gestaltet sich bei mir sanft und behutsam. Eine sorgfältig begleitete Eingewöhnungszeit ist für mich ein zentrales Qualitätsmerkmal, da sie Ihrem Kind hilft, Vertrauen aufzubauen – zu mir, den anderen Kindern und in den neuen Alltag. Ich nehme mir die Zeit, die Ihr Kind braucht, um sich wohlzufühlen.

Mein Ziel ist es, eine verlässliche und vertraute Bezugsperson zu sein – jemand, der mit den Kindern lacht, tröstet, sie ermutigt und ihnen in allen Momenten zur Seite steht. Gemeinsam erleben wir einen fröhlichen, sicheren und abwechslungsreichen Tag.

Komunikation und Vertrauen

Ein zentrales Anliegen meiner Arbeit als Tagesmutter ist der Aufbau eines offenen, vertrauensvollen und wertschätzenden Verhältnisses zu den Eltern der von mir betreuten Kinder. Die tägliche Kommunikation bildet dabei einen wichtigen Grundpfeiler. Der Austausch über die Entwicklungsschritte der Kinder, besondere Vorkommnisse sowie die Besprechung von Anliegen und Methoden sind wesentliche Bestandteile meines Selbstverständnisses. So wird gemeinsam eine unterstützende und förderliche Umgebung für die Kinder geschaffen.

Gesundheit und Ernährung

Zu einem gesunden Heranwachsen gehört für mich auch der tägliche Aufenthalt und die Bewegung an der frischen Luft. Nur richtiges Unwetter hält uns davon ab, hinauszugehen. Eingemummelt in Matschsachen stärkt eine Stunde Patschen in Regenpfützen die körperliche Widerstandskraft und das Wohlbefinden der Kinder auf ganz natürliche Weise. Mit unserem eigenen kleinen Naturspielgarten direkt am Haus, dem Wald nur wenige Gehminuten entfernt und dem Waldspielplatz an der Neuländer Straße – also fast vor unserer Hoftür – haben wir dafür sehr gute Voraussetzungen.

Außerdem besuchen wir jeden Freitag die Turnhalle oder gönnen uns im Winter kleine Auszeiten in der Salzgrotte.

Ich lege großen Wert auf eine gesunde, frisch gekochte, vollwertige und überwiegend biologische Kost, die kindgerecht zubereitet wird. Die gemeinsamen Mahlzeiten sind ein fester Bestandteil unseres Tages. Das verwendete Gemüse stammt fast vollständig aus unserem eigenen Garten. Die Kinder erleben, wie es wächst, helfen beim Ernten und begleiten den Weg bis zur fertigen Mahlzeit. Auch im Winter können wir noch ernten, zum Beispiel unseren Grünkohl.

Zum Alltag gehört auch das Brotbacken. Wir haben dafür Puka, unseren eigenen Roggen-Sauerteig. So backen wir regelmäßig unser Vollkornbrot, das von den Küken ganz besonders gern gegessen wird.

Essen ist Teil des Tagesrhythmus und darf selbstverständlich Freude machen. Wir essen gemeinsam, aber kein Kind wird gedrängt. Die Mahlzeiten geben uns Struktur und Ruhe. Kleine Rituale begleiten uns dabei, etwa der kurze Tischspruch zu Beginn oder das Lied zum Abschluss.

Beim Sauberwerden hat jedes Kind sein eigenes Tempo. Kein Kind wird bei mir gegen seinen Willen aufs Töpfchen gesetzt, denn Druck oder Zwang können nur schaden. Die Kinder entscheiden selbst, wann sie aufs Töpfchen oder die Toilette möchten und wann die Windel weggelassen wird. Oft bewirken kleine Vorbilder große Veränderungen. Und wenn einmal ein Missgeschick passiert, wird nicht geschimpft, sondern liebevoll getröstet – denn auch das gehört zum Großwerden.

Tagesablauf

Kein Tag ist wie der andere – jedes Kind bringt neue Impulse, jedes Wetter, jede Stimmung ihre eigenen Erlebnisse. Dennoch ist es mir wichtig, jedem Tag und jeder Woche einen vertrauten Rahmen zu geben. Feste Rituale und Abläufe helfen den Kindern, sich zu orientieren, Vertrauen zu fassen und meine Kindertagespflege als einen sicheren, verlässlichen Ort zu erleben.

Ein klar strukturierter Tagesablauf gibt den Kindern Halt und Geborgenheit. Wiederkehrende Elemente wie der gemeinsame Morgenkreis, feste Essenszeiten, Ruhe- und Bewegungsphasen sowie der tägliche Aufenthalt an der frischen Luft sorgen für eine gute Balance zwischen Aktivität und Entspannung. Gleichzeitig bleibt genug Raum, um auf die Bedürfnisse, Ideen und Interessen der Kinder spontan einzugehen.

Mir ist wichtig, dass die Kinder wissen, was sie erwartet – ohne dass der Tag starr und unflexibel ist. So entsteht ein harmonischer Wechsel zwischen Freiheit und Orientierung, der die Kleinen sicher durch den Tag begleitet.

07.00 bis 09.00
Bringezeit der Kinder, Verabschiedung der Eltern
Die Kinder  sollten bis 9.00 Uhr bei mir sein. Nur mit persönlicher Absprache sind  individuelle Ausnahmen möglich, da zu unterschiedliche Bringezeiten den Tag  zerreisen und das Ankommen der Kinder erschweren. Auch möchte ich, dass wir  die Bringezeit nach der Eingewöhnungsphase relativ kurz gestalten. Nach max.  15 Minuten sollten die Eltern meine Wohnung wieder verlassen haben.
bis 09.15
Freies  Spiel
Hier möchte ich  den Kindern genügend Zeit geben, sich individuell allein oder auch in der  Gruppe mit dem vorhandenen Spielzeug zu beschäftigen. Parallel bereite ich  mit ca. zwei Kindern unser Mittagessen vor
09.15 bis 10.00
Kükenkreis mit anschließender Beschäftigung
10.00 bis 11.15
Spielen im  Freien, Spaziergänge oder Ausflüge
Frische Luft  gehört zu unserem Alltag. Deshalb brauchen die Kinder wetterfeste Kleidung.
11.30 bis 12.00
Mittagessen
Wir nehmen  uns genügend Zeit, denn bei Stress isst niemand gern.
12.30 bis 14.30
Mittagsschlaf
Vor dem  Schlafen wird noch kurz gekuschelt oder ein Buch angeschaut.
14.30 bis 15.00
teilweise langsames Aufwachen der Kinder
Es gibt Kinder,  die sind von der ersten Minute hellwach. Ich kenne aber viele, die einige  Zeit benötigen, um wieder am gemeinsamen Tag teilzunehmen zu können. Diesen  Kindern möchte ich zum Aufwachen genügend Zeit einräumen.
15.00 bis 15.30
Vesper
Abhängig von  den Aufwachzeiten vespern wir nach dem Mittagsschlaf. Hier biete ich sehr  viel frisches Obst an.
ab 15.30
Freies Spiel oder Spielen im Freien
Die Kinder  bereiten sich auf das Abholen vor.

Aktivitäten

* Erkunden und Entdecken im nahen Wald
* Spielen auf dem Waldspielplatz
* Unseren Gemüsegarten erforschen
* Toben und Spielen in unserem eigenen Garten am Haus
* Sport und Spiel in der Turnhalle
* Besuch der Salzgrotte
* Tierbeobachtungen am Teich im Park des Berufsförderungswerkes
* Ausflüge mit unserem Bakfiets-Kinder-Lastenrad zu anderen Spielplätzen
* Treffen mit anderen Tagesmüttern und ihren Kindern
* Familienwandertage
* Gemeinsam mit den Familien kleine Feste feiern wie Martinstag und Treffen mit den ehemaligen Kükenfamilien


Babyzeichensprache - Zwergensprache

Ich habe an einer Schulung für alltagsintegrierte Sprachbildung mit Kindern teilgenommen und wende diese wunderbare Methode der Kommunikation in meiner Kindertagespflege an.

Gerne unterstütze ich auch die Eltern meiner Betreuungskinder beim Kennenlernen dieser Babysprache.